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f(x)=p(x)·e^(ax+b)

Mathematik

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Basiswissen


Eine sogenannte verknüpfte oder zusammengesetze Funktion. Für die Ableitung benötigt man sowohl die Produkt- als auch die Kettenregel. Dieser Funktionstyp war von 2020 bis 2023 Gegenstand der Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen. Die Funktion ist hier kurz erklärt.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Der Graph von f(x)=(0,05x²-0,05x)·e^(2x+1). Der y-Achsenabschnitt ist bei etwa 2,718 und die Nullstellen liegen bei 0 und 1.☛


Funktionstyp


  • f(x)=p(x)·e^(ax+b)

Legende



Verknüpfte oder zusammengesetzte Funktion


Der Funktionsterm p(x)·e^(ax+b) stellt eine Verknüpfung, auch Zusammensetzung, von zwei einfacheren Termen dar: der ganzrationale Term p(x) und der Expoentialterm e^(ax+b) werden per Multiplikation verknüpft oder zusammengesetzt. Lies mehr unter 👉 zusammengesetzte Funktion

Ableiten über Produktregel


Der Funktionsterm p(x)·e^(ax+b) ist ein Produkt, bei dem auf zwei Seiten des Malzeichens mindestens ein x steht. Solang das gilt, muss man die sogenannte Produktregel zum Ableiten anwenden. Das p(x) setzt man dabei als u und das e^(ax+b) setzt man als v. Dann ist die Ableitung: u'·v+u·v'. Lies mehr unter 👉 ableiten über Produktregel

Ableiten über Kettenregel


Der Term e^(ax+b) ist ein sogenannter Exponentialterm mit der sogenannten Eulerschschen Zahl e als Basis. Die Ableitung von genau diesem Funktionstyp ist dann immer: a·e^(ax+b). Zum Hintergrund lies unter 👉 e-Funktion ableiten [mit Kettenregel]

y-Achsenabschnitt berechnen


Der y-Achsenabschnitt ist derjenige Punkt auf der y-Achse, durch den der Graph von f(x) hindurchgeht. Um ihn zu bestimmen, setzt man für x die Zahl 0 ein und berechnet den Funktionswert. Dieser Funktionswert ist dann auch der 👉 y-Achsenabschnitt berechnen

Nullstellen berechnen


f(x)=p(x)·e^(ax+b) kann - muss aber nicht - eine Nullstelle haben. Man setzt für f(x) zunächst 0 ein und erhält: 0=p(x)·e^(ax+b). Der Exponentialterm e^(ax+b) kann niemals 0 werden. Aber der ganzrationale Term p(x) kann Nullstellen haben. Die Nullstellen von p(x) sind dann autonmatisch auch die Nullstellen von f(x). Der gedankliche Hintergrund zu diesem Lösungsansatz ist der 👉 Satz vom Nullprodukt

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