f(x)=p(x)·e^(ax+b)
Mathematik
©
Basiswissen|
Funktionstyp|
Legende|
Verknüpfte oder zusammengesetzte Funktion|
Ableiten über Produktregel|
Ableiten über Kettenregel|
y-Achsenabschnitt berechnen|
Nullstellen berechnen
Basiswissen
Eine sogenannte verknüpfte oder zusammengesetze Funktion. Für die Ableitung benötigt man sowohl die Produkt- als auch die Kettenregel. Dieser Funktionstyp war von 2020 bis 2023 Gegenstand der Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen. Die Funktion ist hier kurz erklärt.
Funktionstyp
- f(x)=p(x)·e^(ax+b)
Legende
- f ist der 👉 Funktionsname
- x ist das 👉 Funktionsargument
- Funktionsbezeichnung 👉 f(x)
- ax+b 👉 linearer Term
Verknüpfte oder zusammengesetzte Funktion
Der Funktionsterm p(x)·e^(ax+b) stellt eine Verknüpfung, auch Zusammensetzung, von zwei einfacheren Termen dar: der ganzrationale Term p(x) und der Expoentialterm e^(ax+b) werden per Multiplikation verknüpft oder zusammengesetzt. Lies mehr unter 👉 zusammengesetzte Funktion
Ableiten über Produktregel
Der Funktionsterm p(x)·e^(ax+b) ist ein Produkt, bei dem auf zwei Seiten des Malzeichens mindestens ein x steht. Solang das gilt, muss man die sogenannte Produktregel zum Ableiten anwenden. Das p(x) setzt man dabei als u und das e^(ax+b) setzt man als v. Dann ist die Ableitung: u'·v+u·v'. Lies mehr unter 👉 ableiten über Produktregel
Ableiten über Kettenregel
Der Term e^(ax+b) ist ein sogenannter Exponentialterm mit der sogenannten Eulerschschen Zahl e als Basis. Die Ableitung von genau diesem Funktionstyp ist dann immer: a·e^(ax+b). Zum Hintergrund lies unter 👉 e-Funktion ableiten [mit Kettenregel]
y-Achsenabschnitt berechnen
Der y-Achsenabschnitt ist derjenige Punkt auf der y-Achse, durch den der Graph von f(x) hindurchgeht. Um ihn zu bestimmen, setzt man für x die Zahl 0 ein und berechnet den Funktionswert. Dieser Funktionswert ist dann auch der 👉 y-Achsenabschnitt berechnen
Nullstellen berechnen
f(x)=p(x)·e^(ax+b) kann - muss aber nicht - eine Nullstelle haben. Man setzt für f(x) zunächst 0 ein und erhält: 0=p(x)·e^(ax+b). Der Exponentialterm e^(ax+b) kann niemals 0 werden. Aber der ganzrationale Term p(x) kann Nullstellen haben. Die Nullstellen von p(x) sind dann autonmatisch auch die Nullstellen von f(x). Der gedankliche Hintergrund zu diesem Lösungsansatz ist der 👉 Satz vom Nullprodukt